17. Dezember
Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3,16)
Und er sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn Du in Dein Reich kommst! Und Er sprach zu ihm: Wahrlich, Ich sage dir: Heute wirst du mit Mir im Paradies sein. (Lukas 23,42-43)
Für die Errettung verlangt Gott nur den Glauben
Gibt es eine Errettung, dann sollte sie für jeden verfügbar sein. Sagst du, ein Mensch müsse getauft werden, bevor er errettet werden kann, dann hätte der Räuber am Kreuz nicht errettet werden können, denn er war ja nicht getauft. Sagst du, ein Mensch könne nicht gerettet werden, es sei denn, er leiste Wiedergutmachung, dann hätte der Räuber am Kreuz nicht gerettet werden können, denn seine Hände und seine Füße waren am Kreuz festgenagelt.
Gott will die Methode der Errettung so einfach machen, dass jeder Mensch gerettet werden kann. Das ist der Grund, warum Er nur den Glauben verlangt. Wenn die Errettung von Gott ist, dann muss sie universal sein. Wäre sie nur für eine bestimmte Gruppe von Menschen, dann wäre Gott parteiisch. Würde Gottes Weg der Errettung etwas von uns verlangen, dann würde dieses Etwas zu einem Hindernis für unsere Errettung werden. Selbst wenn es die einfache Forderung gäbe, dass der Mensch fünf Minuten warten muss, bevor er gerettet werden kann, würde dies die Zahl der Geretteten auf der Welt stark vermindern. Viele Menschen können nicht einmal fünf Minuten warten. Gott müsste nicht einmal vollkommene Gerechtigkeit fordern. Wenn Er nur in einer einzigen Sache Gerechtigkeit fordern würde, dann könntest du Ihm diese Gerechtigkeit vielleicht geben, doch hunderttausende von Menschen auf der Erde mögen dazu nicht in der Lage sein.
Watchman Nee, Das Evangelium Gottes, 1. Aufl., S. 308, 311, 1999, Living Stream Ministry, Anaheim/02.www.emanna.com / www.lebensstrom.com