2. Gott baut Eva
Letztes Mal haben wir erzählt, dass Gott am sechsten Tag den Menschen gemacht hat. Wie hat Er ihn gemacht?
Er nahm Staub vom Boden, formte daraus den Menschen und blies den Atem des Lebens in seine Nase. So wurde der Mensch zu einer lebendigen Seele.
Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden. Der Mensch sollte den Garten Eden bebauen und bewahren. In der Mitte des Gartens war der Baum des Lebens und rundherum viele andere Bäume mit köstlichen Früchten. Was für Früchten hingen daran? Genau: Äpfel, Birnen, Bananen, Orangen, Trauben.... Im Garten gab es auch einen Strom und dieser Strom teilte sich in vier Flüsse auf und floss in jede Himmelsrichtung. In diesem Strom hats Gold und Edelsteine drin. Wunderschön.
Gott sagte zum Menschen: "Von jedem Baum darfst du essen, aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen darfst du nicht essen. Wenn du aber trotzdem von diesem Baum isst, musst du sterben." Und dann sagte Gott noch etwas: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe geben, die ihm entspricht, die ihn versteht und die zu ihm gehört".
Und Gott brachte alle Tiere zum Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde und der Mensch gab dem Vieh, den Vögeln und den Tieren auf dem Feld Namen. Doch für Adam, so nannte Gott den Menschen, wurde keine Hilfe, kein Gegenüber gefunden. Da liess Gott Adam in einen tiefen Schlaf sinken und Gott nahm eine Rippe von Adam raus und baute daraus eine Frau, Eva. Als Adam aufwachte und Eva sah, sagte er: "Das ist nun Fleisch von meinem Fleisch." Und Adam war glücklich und zufrieden. (1.Mose 2)



Vers zum auswendig lernen:
Und Gott, der HERR, sagte: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. 1.Mose 2,18