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23. Dezember

Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen (Epheser 2,14)

Das Gesetz der Gebote in Satzungen wurde beseitigt (1)

Christus hat die trennende Mauer zwischen den Juden und den Heiden niedergerissen, indem Er das Gesetz der Gebote mit den Satzungen beseitigte. Als Er gekreuzigt wurde, wurden alle Satzungen ans Kreuz genagelt.

Im Gesetz des Mose gab es zwei Arten von Geboten: moralische Gebote, z.B. über Diebstahl und über Ehrerbietung gegenüber den Eltern, und Ritualgebote wie das der Sabbatheiligung. Das Gebot der Beschneidung und die Speisevorschriften waren Ritualgebote, keine moralischen Gebote. In 3. Mose 11 gibt es eine Reihe von Speisegeboten. Diese Gebote haben ganz offensichtlich nichts mit Moral zu tun. Der moralische Standard eines Menschen wird nicht davon berührt, ob er etwas als unrein Betrachtetes isst oder nicht.

Die Moralgesetze werden nie vernichtet werden, weder in diesem Zeitalter, noch im Tausendjährigen Reich, noch in der Ewigkeit. Die Ritualgesetze hingegen sind nichts Bleibendes. ... Mit der trennenden Mauer meinte Paulus das Gesetz der Gebote mit den Satzungen, d.h. die Ritualgebote in Bezug auf die Beschneidung, den Sabbat und die Speisen. Das Gesetz der Ritualgebote war eine trennende Mauer zwischen den Juden und den Heiden. Wie wir noch sehen werden, ist jede Satzung und jedes Ritual eine trennende Mauer.

Witness Lee, Life-study of Ephesians, Living Stream Ministry, Anaheim, 1984, pp. 198-202/02.www.emanna.com / www.lebensstrom.com

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