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Die schönsten Sprüche

1,8-9 Gehorche, mein Sohn, der Zucht deines Vaters und verwirf nicht die Weisung deiner Mutter! Denn ein anmutiger Kranz für dein Haupt sind sie und eine Kette für deinen Hals. -

3,5 Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!

3,9 Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages!

3,21-22 Mein Sohn, laß sie nicht weichen aus deinen Augen, bewahre Umsicht und Besonnenheit! So werden sie Leben sein für deine Seele und Anmut für deinen Hals.

4,20-22 Mein Sohn, auf meine Worte achte, meinen Reden neige dein Ohr zu! Laß sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens! Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Heilung für ihr ganzes Fleisch. -

4,23-27 Mehr als alles, was man ‹sonst› bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm ‹entspringt› die Quelle des Lebens.

6, Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise! Sie, die keinen Anführer, Aufseher und Gebieter hat, sie bereitet im Sommer ihr Brot, sammelt in der Ernte ihre Nahrung. Bis wann, du Fauler, willst du noch liegen?

6, Sechs ‹Dinge› sind es, die dem HERRN verhaßt sind, und sieben sind seiner Seele ein Greuel: Stolze Augen, falsche Zunge und Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das heillose Anschläge schmiedet, Füße, die eilig dem Bösen nachlaufen, wer Lügen vorbringt als falscher Zeuge und wer freien Lauf läßt dem Zank zwischen Brüdern.

7,4 Sprich zur Weisheit: Meine Schwester bist du! - und Verwandte nenne die Einsicht,

9,8 Rüge nicht den Spötter, damit er dich nicht haßt; rüge den Weisen, so wird er dich lieben!

9,10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang;

10,1 Ein weiser Sohn erfreut den Vater, aber ein törichter Sohn ist der Kummer seiner Mutter.

10,12 Haß erregt Zänkereien, aber Liebe deckt alle Vergehen zu.

10,17 Ein Pfad zum Leben ist, wer auf Zucht achtet; wer aber die Mahnung unbeachtet läßt, leitet in die Irre.

10,19 Bei vielen Worten bleibt Treubruch nicht aus, wer aber seine Lippen zügelt, handelt klug.

10,28 Das Warten der Gerechten ‹führt zur› Freude

11,22 Ein goldener Ring im Rüssel einer Sau, ‹so› ist eine Frau, die schön, aber ohne Feingefühl ist.

11,25 Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer ‹andere› tränkt, wird auch selbst getränkt.

12,1 Wer Zucht liebt, liebt Erkenntnis; und wer Ermahnung haßt, ist dumm.

12,4 Eine tüchtige Frau ist die Krone ihres Mannes, aber wie Wurmfraß in seinen Knochen ist eine schandbare.

12,10 Der Gerechte kümmert sich um das Wohlergehen seines Viehes, aber das Herz der Gottlosen ist grausam.

12,23 Ein kluger Mensch hält ‹seine› Erkenntnis verborgen, aber das Herz der Toren schreit Narrheit hinaus.

12,28 Auf dem Pfad der Gerechtigkeit ist Leben, aber der Weg der Rachsüchtigen ‹führt› zum Tod.

13,1 Ein weiser Sohn läßt sich vom Vater zurechtweisen, aber ein Spötter hört nicht auf Zurechtweisung.

13,4 Gierig ist die Seele des Faulen, doch ist nichts da; aber die Seele der Fleißigen wird reichlich gesättigt.

13,20 Wer mit Weisen umgeht, wird weise; aber wer sich mit Toren einläßt, dem wird es schlechtgehen.

13,24 Wer seine Rute schont, haßt seinen Sohn; aber wer ihn liebhat, züchtigt ihn beizeiten.

13,25 Der Gerechte hat zu essen bis zur Sättigung seiner Seele, aber der Leib der Gottlosen bleibt leer.

14,15 Der Einfältige glaubt jedem Wort, aber der Kluge achtet auf seinen Schritt.

14,16 Der Weise fürchtet sich und meidet das Böse, aber der Tor braust auf und fühlt sich sicher.

14,26-27 In der Furcht des HERRN ‹liegt› ein starkes Vertrauen, auch seine Kinder haben eine Zuflucht. Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens, um die Fallen des Todes zu meiden.

14,29 Der Langmütige ist reich an Verständnis, aber der Jähzornige trägt Narrheit davon.

14,30 Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben, aber Wurmfraß in den Knochen ist die Leidenschaft.

15,1 Eine sanfte Antwort wendet Grimm ab, aber ein kränkendes Wort erregt Zorn.

15,4 Gelassenheit der Zunge ist ein Baum des Lebens, aber Falschheit in ihr ist Zerbruch des Geistes.

15,5 Ein Narr verschmäht die Zucht seines Vaters; wer aber die Zurechtweisung beachtet, ist klug.

15,15 aber ein fröhliches Herz ‹hat› ein ständiges Festmahl.

15,18 Ein hitziger Mann erregt Zank, aber ein Langmütiger beschwichtigt den Rechtsstreit.

15,22 Pläne scheitern, wo keine Besprechung ist; wo aber viele Ratgeber sind, kommt etwas zustande.

15,28 Das Herz des Gerechten überlegt, was zu antworten ist; aber der Mund der Gottlosen läßt Bosheiten sprudeln.

15,31-32 Ein Ohr, das auf heilsame Mahnung hört, wird inmitten der Weisen bleiben. Wer Zucht fahren läßt, verachtet sich selbst; wer aber auf Zurechtweisung hört, erwirbt Verstand.

15,33 Die Furcht des HERRN ist Zucht zur Weisheit, und der Ehre geht Demut voran.

16,3 Befiehl dem HERRN deine Werke, und deine Gedanken werden zustande kommen.

16,7-8 Wenn der HERR an den Wegen eines Mannes Wohlgefallen hat, läßt er selbst seine Feinde mit ihm Frieden machen. Besser wenig mit Gerechtigkeit als viel Einkommen mit Unrecht.

16,16 Weisheit erwerben - wieviel besser ist es als Gold! Und Verständnis erwerben ist vorzüglicher als Silber!

16,18-19 Vor dem Verderben ‹kommt› Stolz, und Hochmut vor dem Fall. Besser, bescheiden sein mit Demütigen, als Beute teilen mit Hochmütigen.

16,24 Freundliche Worte sind Honig, Süßes für die Seele und Heilung für das Gebein.

16,32 Besser ein Langmütiger als ein Held, und besser, wer seinen Geist beherrscht, als wer eine Stadt erobert.

17,2 Ein verständiger Knecht wird Herr über einen schandbaren Sohn,

17,6 Die Krone der Alten sind Kindeskinder, und der Kinder Schmuck sind ihre Väter.

17,10 Wer Vergehen zudeckt, strebt nach Liebe; wer aber eine Sache ‹immer wieder› aufrührt, entzweit Vertraute. Zurechtweisung dringt bei einem Verständigen tiefer ein als hundert Schläge bei einem Toren.

17,15 Wie› einer, der Wasser entfesselt, ‹so› ist der Anfang eines Streites; bevor also der Rechtsstreit losbricht, laß ab!

17,19 Ein Freund liebt zu jeder Zeit, und als Bruder für die Not wird er geboren.

17,27 Wer seine Worte zügelt, besitzt Erkenntnis; und wer kühlen Geist ‹bewahrt›, ist ein verständiger Mann.

18,10 Ein fester Turm ist der Name des HERRN; zu ihm läuft der Gerechte und ist in Sicherheit.

18,13 Wer Antwort gibt, bevor er zuhört, dem ist es Narrheit und Schande.

18,18 Ein getäuschter Bruder ‹ist unzugänglicher› als eine befestigte Stadt;

19,11 Die Einsicht eines Menschen macht ihn langmütig, und sein Ruhm ist es, an der Übertretung vorüberzugehen.

19,13 ein tropfendes Dach, das ‹einen› vertreibt, sind die Zänkereien einer Frau.

19,18 Züchtige deinen Sohn, solange ‹noch› Hoffnung da ist; aber laß dich nicht dazu hinreißen, ihn zu töten!

20,3 Ehre ist es dem Mann, vom Streit abzulassen, jeder Narr aber fängt ‹Streit› an.

20,15 Es gibt Gold und viele Korallen; aber ein kostbarer Schmuck sind Lippen der Erkenntnis.

20,24 Vom HERRN sind die Schritte des Mannes ‹bestimmt›;

20,22 Sage nicht: Ich will Böses vergelten! Harre auf den HERRN, so wird er dich retten!

20,27 Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des HERRN, durchforscht alle Kammern des Leibes.

20,22 Sage nicht: Ich will Böses vergelten! Harre auf den HERRN, so wird er dich retten!

20,28-29 Güte und Treue behüten den König, und durch Güte stützt er seinen Thron. Der Schmuck der jungen Männer ist ihre Kraft, graues Haar aber die Zierde der Alten.

21,3 Gerechtigkeit und Recht üben ist dem HERRN lieber als Schlachtopfer.

21,14 Eine Gabe im Verborgenen wendet Zorn ab, und ein Geschenk im Gewandbausch heftigen Grimm.

21,23 Wer seinen Mund und seine Zunge bewahrt, bewahrt vor Nöten seine Seele.

21,26 Den ganzen Tag giert er voller Begierde, aber der Gerechte gibt und hält nicht zurück.

22,1 Ein ‹guter› Name ist vorzüglicher als großer Reichtum, besser als Silber und Gold ist Anmut.

22,4 Die Folge der Demut ‹und› der Furcht des HERRN ist Reichtum und Ehre und Leben.

22,5 Dornen ‹und› Schlingen sind auf dem Weg des Verschlagenen; wer sein Leben bewahren will, hält sich fern von ihnen.

22,9 Wer gütigen Auges ist, der wird gesegnet werden; denn er gibt von seinem Brot dem Geringen.

22,24 Laß dich nicht ein mit einem Zornigen, und mit einem Mann, der sich schnell erregt, verkehre nicht,

23,9 Zu den Ohren eines Toren rede nicht, denn er wird deine klugen Worte verachten!

23,22 Gehorche deinem Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist!

24,7 Wer darauf sinnt, Böses zu tun, den nennt man einen Ränkeschmied.

24,24 Wer zu dem Schuldigen sagt: Du bist gerecht! - den verfluchen Völker, den verwünschen Völkerschaften. Denen aber, die ‹ihn› zurechtweisen, geht es gut, und bei ihnen trifft das Glück des Segenswunsches ein.

25,15 Durch langen Atem wird ein Richter überredet, und eine sanfte Zunge zerbricht Knochen.

25,16 Hast du Honig gefunden, iß ‹nur› deinen Bedarf, damit du ihn nicht satt wirst und ihn ausspeist!

25,17 Mache deinen Fuß selten im Haus deines Nächsten, damit er dich nicht satt wird und dich haßt!

25,21-22 Wenn dein Hasser Hunger hat, gib ihm Brot zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm Wasser zu trinken! Denn glühende Kohlen häufst du auf sein Haupt, und der HERR wird es dir vergelten.

25,27 Zuviel Honig essen ist nicht gut, und ehrende Worte gebrauche sparsam!

25,28 Eine aufgebrochene Stadt ohne Mauer, ‹so ist› ein Mann ohne Selbstbeherrschung.

26,10 Wie das Festbinden eines Steines in einer Schleuder, so ‹ist›, wer einem Toren Ehre erweist.

26,11 Wie ein Hund, der zurückkehrt zu seinem Gespei, ‹so ist› ein Tor, der seine Narrheit wiederholt.

26,17 Der packt einen Hund bei den Ohren, wer im Vorbeigehen sich über einen Streit ereifert, der ihn nichts angeht.

26,22 Die Worte des Ohrenbläsers sind wie Leckerbissen...wenn er seine Stimme lieblich macht, traue ihm nicht!

26,27 Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein;

27,3 Schwer ist der Stein, und eine Last ist der Sand, aber der Ärger über einen Narren ist schwerer als beide.

27,11 Besser ein naher Nachbar als ein ferner Bruder.

28,5 Böse Menschen verstehen nicht, was recht ist; die aber den HERRN suchen, verstehen alles.

28,13 Wer seine Verbrechen zudeckt, wird keinen Erfolg haben; wer sie aber bekennt und läßt, wird Erbarmen finden.

28,23 Wer einen Menschen zurechtweist, findet letztlich mehr Gunst als einer, der mit der Zunge schmeichelt.

28,25 Der Habgierige erregt Streit; wer aber auf den HERRN vertraut, wird reichlich gesättigt.

29,1 Ein Mann, der ‹trotz› Ermahnungen halsstarrig bleibt, wird plötzlich zerschmettert werden ohne Heilung.

29,3 Ein Mann, der Weisheit liebt, erfreut seinen Vater; wer sich aber mit Huren einläßt, richtet den Besitz zugrunde.

29,7 aber der Gerechte jauchzt und ist fröhlich. Der Gerechte ist bedacht auf den Rechtsanspruch der Geringen;

29,11 Seinen ganzen Unmut läßt der Tor herausfahren, aber der Weise beschwichtigt ihn zuletzt.

29,15 Rute und Ermahnung geben Weisheit; aber ein sich selbst überlassener Junge macht seiner Mutter Schande.

29,16 Wenn die Gottlosen zahlreich werden, werden zahlreich die Verbrechen; aber die Gerechten werden ihrem Sturz zusehen.

29,21 Wenn einer seinen Sklaven von Jugend auf verhätschelt, so wird der zuletzt rebellisch.

30,5-6 Alle Rede Gottes ist geläutert. Ein Schild ist er denen, die bei ihm ‹ihre› Zuflucht suchen. Füge zu seinen Worten nichts hinzu, damit er dich nicht überführt und du als Lügner dastehst!

30,24-28 Vier sind die Kleinen der Erde, und doch sind sie wohlerfahrene Weise: Die Ameisen, ein nicht starkes Volk, und doch bereiten sie im Sommer ihre Speise, die Klippdachse, ein nicht kräftiges Volk, und doch legen sie im Felsen ihre Wohnungen an; die Heuschrecken haben keinen König, und doch ziehen sie allesamt aus in geordneten Scharen; die Eidechse kannst du mit Händen fangen, und doch ist sie in Königspalästen.

30,29-31 Drei sind es, die stattlich schreiten, und vier, die stattlich einhergehen: Der Löwe, der Held unter den Tieren, der vor niemandem kehrtmacht, der Hahn, der stolziert, und der Ziegenbock und ein König, bei dem der Heerbann ist.

31,10-31 Eine tüchtige Frau - wer findet sie? Weit über Korallen geht ihr Wert. Ihr vertraut das Herz ihres Mannes, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen. Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens. Sie kümmert sich um Wolle und Flachs und arbeitet dann mit Lust ihrer Hände. Sie gleicht Handelsschiffen, von weit her holt sie ihr Brot herbei. Und sie steht auf, wenn es noch Nacht ist, und gibt Speise ihrem Haus und das Angemessene ihren Mägden. Sie hält Ausschau nach einem Feld und erwirbt es; von der Frucht ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg. Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und macht ihre Arme stark. Sie merkt, daß ihr Erwerb gut ist; ‹auch› nachts erlischt ihre Lampe nicht. Sie streckt ihre Hände aus nach der Spinnrolle, und ihre Finger ergreifen die Spindel. Ihre Hand öffnet sie dem Elenden und streckt ihre Hände dem Armen entgegen. Nicht fürchtet sie für ihr Haus den Schnee, denn ihr ganzes Haus ist in Karmesin‹stoffe› gekleidet. Decken macht sie sich; Byssus und roter Purpur sind ihr Gewand. Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er Sitzung hält mit den Ältesten des Landes. ‹Kostbare› Hemden macht sie und verkauft sie, und Gürtel liefert sie dem Kaufmann. Kraft und Hoheit sind ihr Gewand, und ‹unbekümmert› lacht sie dem nächsten Tag zu. Ihren Mund öffnet sie mit Weisheit, und freundliche Weisung ist auf ihrer Zunge. Sie überwacht die Vorgänge in ihrem Haus, und das Brot der Faulheit ißt sie nicht. Es treten ihre Söhne auf und preisen sie glücklich, ihr Mann ‹tritt auf› und rühmt sie: Viele Töchter haben sich als tüchtig erwiesen, du aber übertriffst sie alle! Trügerisch ist Anmut und nichtig die Schönheit; eine Frau ‹aber›, die den HERRN fürchtet, die soll man rühmen. Gebt ihr von der Frucht ihrer Hände, und in den Toren sollen ihre Werke sie rühmen!

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