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28. Prediger

 

1,17-18 Weisheit und Erkenntnis... Doch erkannte ich, dass auch das nur ein Haschen nach Wind ist. Denn wo viel Weisheit ist, ist viel Verdruss und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer.

→ Am besten ist es deshalb, wenn man nicht alles weiss.

 

3,14-4,16 Ich erkannte, dass es nichts Besseres bei 'den Menschen' gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun. Aber auch, dass jeder Mensch ist und trinkt und Gutes sieht bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.... Alles ist aus dem staub geworden und alles kehrt zum Staub zurück...Und ich sah, dass es nichts Besseres gibt, als dass der Mensch sich freut an seinen Werken; denn das ist sein Teil. ..Besser eine Hand voll Ruhe als beide Fäuste voll Mühe und Haschen nach Wind....Zwei sind besser daran als ein einzelner...Denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Gefährten auf...Auch wenn zwei beieinander liegen, so wird ihnen warm....Besser ein Junge, arm aber weise, als ein König, alt aber töricht, der es nicht versteht, sich warnen zu lassen.

 

4,17-5,7 Sei nicht vorschnell mit deinem Mund...Besser, dass du nicht gelobst, als dass du gelobst und nicht erfüllst.

 

5,7-6,12 Wenn du Unterdrückung des Armen und Raub von Recht und Gerechtigkeit im Land siehst, wundere dich nicht über die Sache, denn ein Hoher wacht über dem anderen Hohen, und Hohe über ihnen beiden....Süss ist der Schlaf des Arbeiters, ob er wenig oder viel isst, aber der Überfluss des Reichen lässt ihn nicht schlafen... Was ich als schön ersehen habe: Dass einer isst und trinkt und Gutes sieht bei all seiner Mühe...auch jeder Mensch, dem Gott Reichtum...gegeben hat...davon zu geniessen und sein Teil zu nehmen und sich bei seiner Mühe zu freuen – das ist eine Gabe Gottes.

 

7,23-29 Und ich fand bitterer als den Tod die Frau, die Netzen gleich ist und deren Herz Fangstricke, deren Hände Fesseln sind. Wer Gott wohlgefällig ist, wird ihr entrinnen, der Sünder aber wird durch sie gefangen... Gott hat den Menschen aufrichtig gemacht; sie aber suchten viele Künste.

 

8,14 Es gibt etwas Nichtiges, das auf Erden geschieht: Da sind Gerechte, denen es nach dem Tun der Ungerechten ergeht und da sind Ungerechte, denen es nach dem Tun der Gerechtigkeit ergeht. Ich sagte: Auch das ist Nichtigkeit.

 

9,9 Geniesse das Leben mit der Frau, die du liebst, alle Tage deines nichtigen Lebens, das er dir unter der Sonne gegeben hat, all deine nichtigen Tage hindurch! Denn das ist dein Anteil am Leben und an deinem Mühen, womit du dich abmühst unter der Sonne.

 

7,1-9 ... Besser Verdruss als Lachen; denn bei traurigem Gesicht ist das Herz in rechter Verfassung...Besser das Ende einer Sache als ihr Anfang, besser langmütig als hochmütig. Sei nicht vorschnell in deinem Geist zum Zorn, denn der Zorn ruht im Busen der Toren.

 

7,14-17 ...Sei nicht allzu gerecht und gebärde dich nicht übermässig weise! Wozu willst du dich zugrunde richten? Sei nicht allzu ungerecht und sei kein Tor! Wozu willst du sterben, ehe deine Zeit da ist?

 

8,5...das Herz eines Weisen kennt die richtige Zeit und das rechte Verhalten.

 

9,7-12 ... iss dein Brot mit Freude und trink deinen Wein mit frohem Herzen!...Weisheit ist besser als Stärke! Aber die Weisheit des Armen wird verachtet, und seine Worte werden nicht gehört.

 

10,1-2...Der Verstand des Weisen ist zu seiner Rechten und der Verstand des Toren zu seiner Linken.

 

10,4 Wenn der Zorn des Herrschers gegen dich aufsteigt, so verlass deinen Platz nicht! Denn Gelassenheit verhindert grosse Sünden.

 

10,8-14 Wer eine Grub gräbt, kann hineinfallen ...

 

10,18-20 ... Auch in deinen Gedanken fluche nicht dem König und in deinen Schlafzimmern fluche nicht über den Reichen! Denn die Vögel des Himmels könnten die Stimme entführen und was Flügel hat, das Wort anzeigen.

 

11,3-8 ...Süss aber ist das Licht und gut für die Augen ist es, die Sonne zu sehen.

 

12,11-12 ... viel Studieren ermüdet den Leib.

 

8,15 Und ich pries die Freude, weil es für den Menschen nichts Besseres unter der Sonne gibt, als zu essen und zu trinken und sich zu freuen.

 

8,12-13 denn ein Sünder tut hundertmal Böses und verlängert doch seine Tage. Aber ich hab auch erkannt, dass es den Gottesfürchtigen gutgehen wird, die sich vor seinem Angesicht fürchten. Doch nicht gutgehen wird es dem Ungerechten, und er wird, dem Schatten gleich, seine Tage nicht verlängern, weil er sich vor dem Angesicht Gottes nicht fürchtet.

 

11,9-12,1 Freue dich Jüngling...Entferne den Unmut aus deinem Herzen und halte Übel von deinem Leib fern!...Denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit...

 

7,21-22 Auch richte dein Herz nicht auf all die Worte, die man redet, damit du nicht hörst, wie dein Knecht dich verflucht; denn auch viele Male – dein Herz weiss es – hast auch du andere verflucht.

 

8,6-7 Denn für jede Sache gibt es die richtige Zeit und das rechte Verhalten.

 

9,13-15 Auch dieses sah ich as Weisheit unter der Sonne, und es kam mir gross vor: Es war eine kleine Stadt, und wenige Männer waren darin. Gegen die kam ein grosser König, umzingelte sie und baute grosse Belagerungswerke gegen sie. Aber es fand sich darin ein armer weiser Mann, der die Stadt durch seine Weisheit hätte retten können, aber kein Mensch dachte an diesen armen Mann.

 

12,13 Das Endergebnis des Ganzen lasst uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote! Denn das soll jeder Mensch tun.

 

 

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