30. Dezember
Daher kann Er die auch völlig erretten, die sich durch Ihn Gott nahen, weil Er immer lebt, um sich für sie zu verwenden. Denn ein solcher Hoherpriester geziemte sich auch für uns ... (Hebräer 7,25-26)
Wir vertrauen uns dem Gebet des Herrn Jesus an
Wir sollten nicht auf unser eigenes Gebet, sondern vielmehr auf das des Herrn Jesus vertrauen. Es geht nicht darum, dass wir täglich voller Inbrunst beten. Es geht auch nicht um die Frage, wie oft wir in den vergangenen Tagen gebetet haben. Es ist nicht unser Gebet, das uns bis zum Ende errettet erhält, sondern das Gebet des Herrn Jesus. Ich weiß nicht, wie viele unter uns heute Abend an die Kraft des Gebetes des Herrn Jesus glauben. Könnt ihr euch vorbehaltlos dem Gebet des Herrn Jesus anvertrauen?
Vielleicht denkt ihr, die Versuchungen Satans seien heftig, die Versuchungen der Welt stark, die fleischlichen Wünsche intensiv und die Angriffe Satans schwer. Damit bin ich nicht einverstanden. Betrachten wir uns selbst, dann sehen wir uns oft so, als ob es aus mit uns sei. Nach einigen weiteren Versuchungen Satans denken wir, unser Fleisch habe alle Kraft verloren. Oft sind wir entmutigt und unfähig, im Gebet zu verharren. In solchen Zeiten müssen wir auf den Herrn Jesus schauen. Er ist unser Hohepriester und zu Ihm müssen wir unser Haupt erheben und auf Ihn müssen wir schauen. Wir sollten sagen: "Ich schaffe es nicht. Nicht einmal beten kann ich. Doch ich will auf Ihn vertrauen. Er ist mein Hohepriester." ... Wir müssen auf Ihn vertrauen. Da wir einen solchen Hohepriester haben, der für uns einsteht, ist es da möglich, dass wir unsere Errettung verlieren?
Watchman Nee, Das Evangelium Gottes, 1. Aufl., S. 368-369, 1999, Living Stream Ministry, Anaheim/02.www.emanna.com / www.lebensstrom.com