31. Dezember
Und sogleich nötigte Er die Jünger, in das Boot zu steigen und Ihm an das jenseitige Ufer vorauszufahren ... Und als Er die Volksmengen entlassen hatte, stieg Er für sich allein auf den Berg, um zu beten. ... Das Boot aber war schon mitten auf dem See und litt Not von den Wellen, denn der Wind war (ihnen) entgegen. (Matthäus 14,22-24)
Wir werden durch das betende und eintretende Leben des Herrn bewahrt
Heute ist der Herr Jesus auf einem Berg, das heißt, in den Himmeln (Röm. 8,34; Hebr. 7,25), und die Gemeinde ist auf dem See. Tag für Tag werden wir mit Gegenwinden konfrontiert. Das Gemeindeboot ist beständig in Bedrängnis gewesen. Doch dies ist unsere Bestimmung. Die Tatsache, dass der Herr in den Himmeln ist und für uns betet, ist eine Quelle des Trostes und der Ermutigung für uns. Wir kümmern uns nicht darum, wie stark die Gegenwinde sind, denn wir wissen, dass der Herr auf dem Berg ist und für uns betet.
Fürchte dich nicht vor den Gegenwinden. Wir brauchen uns nicht von ihnen beunruhigen lassen. Weil unsere Bestimmung in der Hand des Herrn ist, brauchen wir uns vor nichts zu fürchten. Die Gegenwinde und die Gegnerschaft sind unter Seinen Füßen. Der Herr ist auf einem hohen Berg und betet für uns und tritt für uns ein. Er weiß, wie stark der Wind ist. Doch Er lacht über den Wind und scheint zu sagen: "Kleiner Wind, du bedeutest Mir nichts. Was willst du tun? Du kannst mit meiner Gemeinde nichts tun. Diejenigen im Boot sind Meine Nachfolger. Eigentlich sind sie einfach Ich. Obwohl Ich hier in den Himmeln bin, bin Ich auch bei ihnen." Was für ein wunderbares Bild dies doch ist: von dem hohen Berg, von den beunruhigenden Wellen und den Gegenwinden und dem kleinen Boot auf dem See!
Witness Lee, Life-study of Matthew, p. 523, 1986, Living Stream Ministry, Anaheim/02. www.emanna.com / www.lebensstrom.com