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6. Woher kommt der Mensch - Schöpfung oder Evolution?

Die Bibel sagt uns, dass Gott im Anfang Himmel und Erde geschaffen hat, dass Gott der Urheber aller Dinge ist, dass alles durch Ihn entstand, und dass Er alles, insbesondere den Menschen, für Seinen Vorsatz erschaffen hat. Bevor Gott das Universum schuf, gab es nichts. Er hatte einen ewigen Vorsatz, einen Traum, einen Plan, die Menschheit mit sich selbst als Leben zu füllen und die Menschheit als einen korporativen Menschen zusammenzubauen, der Ihn zum Ausdruck bringt und Ihn in Ewigkeit repräsentiert. Er schuf den Himmel, die Erde, den Menschen und alle Dinge für Seinen ewigen Vorsatz.

 

Evolutionisten kontra Junge-Erde Kreationisten

Einige Bibelleser glauben, dass Gott das Universum vor ungefähr 6000 Jahren mit allem Lebendigen, das wir heute sehen, geschaffen hat. Wir nennen diese Menschen hier kurz “Junge-Erde-Kreationisten”. Viele Wissenschaftler bestreiten diesen Glauben, wegen der Fülle von physikalischen Beweisen des Gegenteils, einschließlich der Fossilien von Dinosauriern und anderen Lebewesen, versteinerten Holzes etc., welche auf eine viel ältere Erde hinweisen. Die “Junge-Erde-Kreationisten” sagen, dass die Fossilien entweder vor 6000 Jahren geschaffen wurden oder als Beweis der Flut zur Zeit Noahs übriggeblieben sind. Hingegen benützen viele Wissenschaftler verschiedene wissenschaftliche Techniken, die gemäß anderer Theorien entwickelt wurden, wie z.B. die radiometrische Rückdatierung. Damit argumentieren sie, dass die Fossilien und die Erde schon seit einigen billionen Jahren existieren müssen. Zusätzlich haben Wissenschaftler, basierend auf diesen Fossilien-Aufzeichnungen, einige Evolutionstheorien entwickelt. Grundsätzlich glauben sie, dass es einen evolutionären Fortschritt von leblosen zu einfachen und niedrigeren Lebensformen gab. Diese ihrerseits entwickelten sich wiederum zu komplexeren und höheren Lebensformen. Einige glauben zudem, dass dies den Ursprung aller Lebensformen, die wir heute sehen, erklärt, einschließlich dem des Menschen. Dies steht in direktem Gegensatz zum biblischen Bericht, dass Gott den Menschen aus dem Staub des Erdbodens geschaffen hat. In diesem Artikel werden wir den Ausdruck “Evolutionisten” verwenden, womit wir uns speziell auf die Wissenschaftler beziehen, die darauf bestehen, dass sich der Mensch aus niedrigen Lebensformen entwickelt haben soll.

Die Junge-Erde-Kreationisten behaupten, dass Gott den Himmel und die Erde vor 6000 Jahren gemäß der Bibel mit allen Lebewesen, die wir heute sehen, geschaffen hat. Sie sagen, dass die Fossilien entweder zu jener Zeit geschaffen wurden oder als Beweis der Flut zur Zeit Noahs übriggeblieben sind. Die Evolutionisten argumentieren, basierend auf ihrem Glauben, dass die Erde seit mindestens einigen Hundert Millionen Jahren existieren müsse.

 

Die Theorien der Evolutionisten wurden zu ihrem Glauben

Die Evolutionisten besitzen viele Theorien und Hypothesen, welche jedoch nicht als Tatsachen bewiesen sind. Viele Evolutionisten verurteilen die Junge-Erde-Kreationisten, dass sie blind dem Glauben vertrauen, der auf ihrer Interpretation der Bibel basiert. Doch die Evolutionisten ihrerseits glauben genau so blind wie diejenigen, die sie anklagen, an ihre unbewiesenen Theorien. Einige haben sogar Fossilien benützt, um ihre Theorien der Evolution gewaltsam zu beweisen. Doch reine Wissenschaft geschieht durch Beobachtung. Theorien stehen sekundär zum eigentlichen Beweis. Wenn sie nach vielen Jahrzehnten des Forschens nicht alle Beweise finden können, die sie brauchen, um ihre Theorien zu untermauern, sollten sie weder so leichtsinnig sein, ihnen blind zu glauben, noch so kühn, sie als Tatsachen zu lehren. Viele biologische Wissenschaftler sind beherrscht von der weitverbreiteten Annahme der Unanfechtbarkeit der Evolutionstheorien. Wenn ein Wissenschaftler diese unbewiesenen Theorien anfechten würde, so würde man ihn als wissenschaftlichen Ketzer betrachten.

Lehrer und Lehrbücher sollten betonen, dass die Wissenschaftler immer noch am Forschen sind, und dass das, was sie präsentieren, nur Theorien sind. Doch die Evolutionisten haben die Zustimmung der Gesetzesgeber und Schulkommissionen erhalten, ihre Theorien und ihren Glauben in Lehrbüchern als reine Wissenschaft zu lehren. Die Tatsache, dass die Evolution in öffentlichen Schulen gelehrt wird bedeutet nicht, dass Gott nicht Himmel und Erde mit allen Lebewesen geschaffen hat. Gerichtshöfe und Schulkommissionen können historische Tatsachen, die vor vielen Jahren geschahen, nicht als Gesetz erlassen.

 

Die Reihenfolge der Schöpfung gemäß der Bibel

In diesem Artikel sprechen wir nicht die Gültigkeit oder Fehler der Theorien der Evolution an, sondern zeigen ein drittes Verständnis, das wahrscheinlich sowohl Evolutionisten als auch Junge-Erde-Kreationisten nicht berücksichtigt haben.

Die Junge-Erde-Kreationisten haben die Bibel in dieser Angelegenheit missverstanden. Das heisst aber nicht, dass ihre Schwierigkeit, Menschen von ihrem Glauben zu überzeugen, die Bibel widerlegt. Die Bibel legt kein Alter für das Universum fest. Gemäß dem 1. Buch Mose Kapitel 1 Vers 1 schuf Gott im Anfang Himmel und Erde, vielleicht vor vielen billionen Jahren oder noch früher. Die Bibel berichtet nicht, wie die Erde und die ersten Lebewesen ins Dasein kamen oder wie es gewesen war. Doch sie zeigt, dass dem mächtigsten Erzengel, der jetzt Satan genannt wird, Verantwortung über die Erde gegeben wurde. Eines Tages rebellierte er gegen Gott und wurde gerichtet. Zu jener Zeit wurde die Erde mit Wasser bedeckt und alle Lebewesen auf ihr kamen um; dann wurde die Erde leer und blieb in Finsternis. Nach einer weiteren ungewissen Zeitspanne kam Gott zurück und stellte sie wieder her, indem Er zuerst sagte: “Es werde Licht”. Dann fuhr Er mit der Erschaffung aller Lebewesen auf der Erde fort. Die Hundert Millionen Jahre alten, gefundenen Fossilien stammen von Lebewesen der ursprünglichen Schöpfung. Die Lebewesen, die wir heute sehen, kamen ins Dasein durch Gottes Wiederherstellung vor ungefähr 6000 Jahren.

Die Bibel und die Tatsachen der reinen Wissenschaft widersprechen sich nicht. Der Widerspruch liegt bei dem oberflächlichen und ungenauen Bibelstudium der Junge-Erde-Kreationisten und den unbewiesenen Theorien der Evolutionisten. Die Fossilien, die wir erwähnt haben, widersprechen der Bibel nicht; vielmehr bestätigen sie die Bibel. Historische Berichte der menschlichen Kultur gehen meistens nicht weiter zurück als 6000 Jahre. Sie entsprechen dem, was die Bibel sagt. Wenn jemand alle Theorien bloß als Theorien betrachtet und die wissenschaftlichen Tatsachen mit einem tieferen Studium der Bibel vergleicht, wird er erkennen, dass Gott alles geschaffen hat, und dass sich die Lebewesen heute auf der Erde nicht aus Kreaturen entwickelten, die vor Millionen Jahren schon da waren.

 

Gott und das Gericht

Einigen Menschen kommt es gelegen zu glauben, dass sich alles entwickelt hat. Es erlaubt die Möglichkeit zu behaupten, dass es keinen Gott gibt, keine Rechenschaft abgelegt werden muss und kein Gericht nach dem Tod sein wird. In solch einem Fall sagen sich einige Menschen, dass sie die Erlaubnis haben zu tun, was immer in ihren eigenen Augen richtig ist, dass sie Unmoral wählen können, ohne Furcht vor einem tragischen Ende. So umgehen sie die Notwendigkeit, durch ihr Gewissen zu leben. Wenn jedoch das Universum von Gott für einen Vorsatz geschaffen wurde, müssen wir alle unser Denken und unseren Lebensstil ändern, um in Gottes Wunsch, Vorsatz, Weg und Gericht zu passen. Die Existenz Gottes zu verleugnen gleicht der Handlung des geschwächten Straußes, der seinen Kopf nach einer erschöpfenden Verfolgungsjagd in den Sand steckt, um seine Verfolger nicht zu sehen. Genauso wie der Strauß überwältigt wird, kommt plötzlich Zerstörung über all jene, die versuchen ihr Gewissen zu beruhigen, indem sie denken, dass sie in Frieden und Sicherheit leben können, während sie sich weigern vor Gott Busse zu tun.

Es kommt nicht nur darauf an, herauszufinden, wie Gott den Menschen geschaffen hat, sondern Gott den Schöpfer als unser Leben zu empfangen, weil Er das Universum für diesen Vorsatz geschaffen hat. Es reicht nicht, die richtige Antwort zu finden; Sie müssen Jesus als Ihren Retter und Ihr Leben empfangen. Er ist die allumfassende Antwort auf alle Fragen in der Welt. Um Ihn zu empfangen, beten Sie einfach: “Herr Jesus, danke, dass Du mich geschaffen hast. Komm in mich hinein und reinige mich von all meiner Ungerechtigkeit. Fülle mich mit Deinem Leben, damit ich gemäß Dir lebe und alles, was Du bist zum Ausdruck bringe, damit Deine ursprüngliche Absicht, wofür Du mich geschaffen hast, erfüllt wird.”

 

Bibelverse, die Sie lesen sollten:

1. Mose 1:1-3 - Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und die Erde ward wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte (brütete) über den Wassern. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.

Johannes 1:1 - Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

1. Mose 1:26 - Und Gott sprach: Laßt Uns Menschen machen in Unserem Bilde, nach Unserer Gleichheit! Sie sollen herrschen... über die ganze Erde.

Johannes 10:10 - Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es überfließend haben sollen.

Epheser 3:9-11 - ...und ans Licht zu bringen, was die Ökonomie des Geheimnisses ist, das von Ewigkeit her verborgen war in Gott, der alle Dinge geschaffen hat, damit jetzt durch die Gemeinde den Mächten und den Gewalten in den Himmeln die mannigfaltige Weisheit Gottes bekanntgemacht werde nach dem ewigen Vorsatz, den Er gefaßt hat in Christus Jesus, unserm Herrn.

1. Mose 2:7 - ...da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele.

Jesaja 14:12-15 - Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, Überwältiger der Nationen! Und du, du sagtest in deinem Herzen: «Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleich machen.» Doch in den Scheol wirst du hinabgestürzt, in die tiefste Grube.

Hebräer 9:27 - Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.

2. Petrus 3:7 - Aber die jetzigen Himmel und die jetzige Erde sind durch dasselbe Wort für das Feuer aufbewahrt und werden aufgehoben für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.

2. Thessalonicher 2:12 - ...auf dass alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen an der Ungerechtigkeit gehabt haben.

Apostelgeschichte 24:16 - In diesem übe ich mich auch, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben vor Gott und den Menschen.

1. Timotheus 4:2 - ...in der Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.

Psalm 14:1 - Der Tor spricht in seinem Herzen: «Es ist kein Gott!» Sie haben Verderben angerichtet, sie tun abscheuliche Taten; da ist keiner, der Gutes tut.

1. Thessalonicher 5:3 - Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie... und sie werden nicht entfliehen.

1. Timotheus 4:10 - ...denn dafür mühen wir uns ab und ringen wir, weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, welcher der Retter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen.

 

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