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7. Was ist die Bedeutung der menschlichen Existenz?

Haben Sie jemals darüber nachgedacht, warum Gott Sie geschaffen hat? Erfüllen Sie den Sinn Ihrer Existenz?

Alles auf dieser Erde ist mit einer Absicht geschaffen worden. Wenn etwas seine Bedeutung verliert, wird es weggeworfen. Eine Uhr wird hergestellt, um die Zeit anzugeben. Man geht sorgfältig mit ihr um und hält sie in Gang bis sie nicht mehr läuft und nicht mehr zu reparieren ist. Dann wird sie weggeworfen und ein Ersatz angeschafft.

 

Der sichtbare Mensch bringt den unsichtbaren Gott zum Ausdruck

Die Bibel sagt uns, dass der Mensch im Bilde Gottes geschaffen wurde, um Gott zu beinhalten und zum Ausdruck zu bringen. Gott ist unsichtbar, aber Er schuf einen sichtbaren Menschen mit dem Vorsatz, dass dieser Ihn enthalten und all das zum Ausdruck bringen sollte, was Er in Seinen göttlichen Eigenschaften ist, wie z.B. Liebe und Gerechtigkeit, was nur zwei der vielen Eigenschaften des unsichtbaren Gottes sind. Obwohl der Mensch im Bilde Gottes geschaffen wurde, braucht er Gott noch als sein Leben, damit er Gott zum Ausdruck bringen kann.

Der Mensch ist für Gott so wie ein Handschuh für eine Hand. Der Mensch (Handschuh) ist im Bilde Gottes (Hand) gemacht. Doch Gott ist noch nicht im Menschen, bzw. die Hand noch nicht im Handschuh. Ein Handschuh hat einen Daumen und vier Finger; er ist wie eine Hand geformt, ist aber keine Hand. Die Hand muss in den Handschuh hineingesteckt werden, damit der Handschuh gefüllt und ausdrucksvoll wird. Ohne Hand ist der Handschuh ein bedeutungsloser Abfall. Ein “Finger” von Gott ist Liebe. Ein anderer “Finger” von Gott ist Gerechtigkeit. Der Mensch wurde mit der Form solcher “Finger” geschaffen, jedoch ohne die Wirklichkeit der “Finger” - Gott selbst.

 

Die Liebe des Menschen verglichen mit der Liebe Gottes

Der heutige Zustand des Menschen unterscheidet sich völlig von der ursprünglichen Absicht Gottes mit dem Menschen. Der Mensch mag zwar lieben, doch seine Liebe ist selbstsüchtig und kurzlebig. Die Liebe des Menschen ist weder allumfassend noch beständig. Der Mensch liebt nur diejenigen, die er bevorzugt und die ihm lieb sind. Sogar die Liebe zu solchen Menschen ist unbeständig. Ein Mann liebt z.B. eine Frau und heiratet sie. Doch nachdem sie verheiratet sind, mag der Mann seine Frau nicht mehr oder hasst sie sogar, weil sie irgend etwas getan hat.

Gottes Liebe ist nicht so. Gottes Liebe ist unparteiisch und ewig. Gottes Liebe ist ewig, denn Gott ist Liebe und Gott ist ewig. Er kann nicht aufhören, den Menschen zu lieben. Gott liebte den Menschen sogar, nachdem der Mensch gegen Ihn gesündigt hatte und zu Seinem Feind geworden war. Obwohl der Mensch dazu bestimmt wurde, für ewig zu sterben, liebte Gott ihn immer noch bis zum äußersten. Um den Menschen vom Tod zurück zu sich selbst zu retten, damit der Mensch Ihn zum Ausdruck bringen kann, wurde Er sogar ein Mensch namens Jesus und starb für den Menschen. Seine Liebe zum Menschen bewegte Ihn dazu, in den Menschen hineinzukommen, in ihm zu leben und ewig mit dem Menschen eins zu sein. Seine Liebe ist endgültig und vollkommen. Seine Liebe ist allumfassend und ewig.

 

Die Gerechtigkeit des Menschen verglichen mit Gottes Gerechtigkeit

Der Mensch hat auch ein Problem mit der Gerechtigkeit. Ohne Gott ist es für den Menschen unmöglich, gerecht zu sein. Erstens ist der Mensch ungerecht in Bezug auf Gott. Der Mensch kennt Seinen Schöpfer nicht und kümmert sich nicht um Ihn. Der Mensch wurde sogar Sein Feind. Zweitens ist der Mensch ungerecht in Bezug auf andere. Einige stehlen, andere lügen und wieder andere töten. Sogar Parlamentsabgeordnete, Richter und Polizisten brechen das Gesetz, welches sie erlassen haben oder halten sollten. Wo gibt es Gerechtigkeit? Einige Angestellte benützen das Eigentum der Firma, wie z.B. das Telefon, Büromaterial, Kopiermaschinen und Computer für sich persönlich. Andere umgehen Steuern. Wieder andere leihen Dinge aus und geben sie nie zurück. Der Mensch ohne Gott ist voller Ungerechtigkeit.

Gott ist bis zum äußersten gerecht. Er ist Gerechtigkeit. Er kann nicht mit sich selbst oder mit anderen ungerecht sein. Sein Reich gründet auf Gerechtigkeit. Er praktiziert keine Vetternwirtschaft. Obwohl Er den Menschen liebte, musste Er auf Grund Seiner Gerechtigkeit den Menschen für seine Ungerechtigkeit dennoch verurteilen. Doch Er selbst zahlte den Preis für den Menschen - die Todesstrafe - , damit Er dem Menschen vergeben konnte. Er kam und starb für den Menschen, um Seine Gerechtigkeit zufriedenzustellen, damit der Mensch nicht sterben musste, sondern Ihn als Leben aufnehmen und in Ihm leben konnte. Er ist wahrhaftig der Liebende und Gerechte.

 

Der Mensch versucht wie Gott zu sein

Weil der Mensch im Bild Gottes geschaffen wurde, sehnt sich der Mensch danach, wie Gott zu sein. Doch wenn der Mensch versucht zu lieben und gerecht zu sein, schafft er es nicht. Der Mensch ist zu schwach, um zu lieben und gerecht zu handeln, aber stark genug, um zu hassen und ungerecht zu handeln, weil er eine sündige Natur in sich hat und ihm das Leben Gottes fehlt. Es ist für den Menschen nicht möglich zu lieben und gerecht zu handeln, außer wenn er Gott in sich hinein empfängt. Wenn Gott im Inneren des Menschen lebt, kann der Mensch wie Gott lieben und gerecht sein.

 

Das Gesetz Mose war ein Bild auf Gott


Gott verordnete das Gesetz durch Mose vor 3500 Jahren. Als das Volk Gottes das Gesetz hörte, sagten sie zu Mose, dass sie alles tun würden, was Gott sagte. Kurz danach versagten sie völlig in Hinsicht auf die Forderungen des Gesetzes. Der Grund, weshalb sie alle versagten, war der, dass das Gesetz ein Bild auf Gott und eine Beschreibung von Gottes Natur und Handlungen ist. Nur Gott kann das Gesetz erfüllen. Der gefallene Mensch kann das Gesetz nie erfüllen.

Der Mensch versagte weiterhin bis Jesus Christus kam. Jesus als ein Mensch war die Verkörperung Gottes. Er war mehr als fähig, das Gesetz zu erfüllen. Er war der einzige Mensch, der das tun konnte. Er erhöhte sogar das Gesetz von äußerlich einschränkenden Handlungen zu innerlich regulierenden Empfindungen. Beispielsweise verbot das Gesetz Ehebruch. Aber Jesus sagte, dass sogar die Lust im Herzen nach einer Frau Ehebruch sei. In einem anderen Beispiel gebot das Gesetz nicht zu töten. Aber Jesus sagte, dass sogar der Hass im Herzen gegen eine andere Person dem Mord gleichkommt. Kein Mensch aus Fleisch und Blut kann dieses Gesetz erfüllen, egal wie sehr er es sich vornimmt und versucht. Jeder braucht das Leben Gottes. Jesus lehrte nicht nur ein höheres Gesetz, sondern Er war auch fähig dieses Gesetz zu erfüllen. Er ist bereit, mit jedem das Gesetz zu erfüllen, der in Ihn hineinglaubt, Ihn als Leben aufnimmt und gemäß dem Geist Gottes lebt, der in allen Gläubigen wohnt. Was für den gefallenen Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich.

 

Wie die Bedeutung unserer menschlichen Existenz erfüllt werden kann

Was Sie und ich brauchen, ist Gott in uns hinein aufzunehmen. Wenn wir Ihn enthalten und zum Ausdruck bringen, erfüllen wir die Bedeutung unserer Existenz. Ohne Ihn in uns hinein aufzunehmen, können wir Gott in Seiner Liebe und Gerechtigkeit nicht zum Ausdruck bringen; wir sind bedeutungslos und ein sinnloser Widerspruch auf dieser Erde. Unsere Existenz wird eine Verschwendung.

Heute heisst Gottes Name Jesus, weil Gott vor 2000 Jahren zu einem Menschen namens Jesus wurde. Er starb und auferstand für uns. Er ist jetzt der Geist. Wenn wir Seinen Namen anrufen, kommt Gott als der Geist in uns hinein und füllt unser Wesen mit sich selbst, damit wir alles, was Er ist, zum Ausdruck bringen. So erfüllen wir den Sinn unserer Existenz.

Beten Sie doch einfach: “Herr Jesus, komm in mich hinein und sei mein Leben. Ich brauche Dich. Lebe in mir, damit ich Deine Absicht, wofür Du mich erschaffen hast, erfüllen kann. Ich möchte Dich zum Ausdruck bringen. Ich möchte nicht mehr länger ein sinnloser Widerspruch sein. Danke Herr, dass Du für mich gestorben bist und in mich hineinkommst.”

 

Bibelverse, die Sie lesen sollten:

1. Mose 1:26 - Und Gott sprach: Laßt Uns Menschen machen in Unserm Bilde, nach Unserer Gleichheit! Sie sollen herrschen... über die ganze Erde.

2. Timotheus 3:2 - ...denn die Menschen werden selbstliebend sein, geldliebend, Prahler, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig.

Matthäus 5:46 - Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welche Belohnung habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe?

Jeremia 31:3 - ...mit ewiger Liebe habe Ich dich geliebt, darum habe Ich dir meine Güte bewahrt.

Johannes 3:16 - Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen einziggeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern das ewige Leben habe.

Römer 5:8 - Gott aber erweist Seine Liebe gegen uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Römer 5:10 - Denn wenn wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod Seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wieviel mehr werden wir gerettet werden in Seinem Leben, nachdem wir versöhnt sind!

Johannes 14:23 - Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand Mich liebt, so wird er Mein Wort halten, und Mein Vater wird ihn lieben, und Wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Römer 1:18 - Denn Gottes Zorn wird offenbart vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit in Ungerechtigkeit niederhalten.

Römer 1:21 - ...sie kannten Gott und haben Ihn doch nicht als Gott verherrlicht noch Ihm gedankt, sondern sind in ihren Gedanken auf Nichtigkeit verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.

Römer 6:13 - Auch gebt der Sünde nicht eure Glieder zu Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott als solche, die aus den Toten lebendig sind, und eure Glieder Gott zu Waffen der Gerechtigkeit.

1. Johannes 2:29 - Er ist gerecht.

Offenbarung 5:9 - ...denn Du bist geschlachtet und hast mit Deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und allen Nationen.

Epheser 1:7 - ...in welchem wir die Erlösung haben durch Sein Blut, die Vergebung der Übertretungen, nach dem Reichtum Seiner Gnade.

Hebräer 9:22 - Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.

1. Johannes 5:12 - Wer den Sohn hat, der hat das Leben.

Römer 8:3 - Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch schwach war, das tat Gott.

Römer 7:17 - So vollbringe nun nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

Römer 7:19 - Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht, aber das Böse, das ich nicht will, das führe ich aus.

Johannes 1:17 - Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wirklichkeit ist durch Jesus Christus geworden.

Kolosser 2:9 - ...denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.

Matthäus 5:28 - Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.

Matthäus 5:22 - Wer mit seinem Bruder zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! soll dem Synedrium verfallen sein; wer aber sagt: Moreh! soll der Gehenna des Feuers verfallen sein.

Matthäus 5:17 - Meint nicht, dass Ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Römer 8:4 - ...damit die gerechte Forderung des Gesetzes in uns erfüllt würde, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.

Lukas 18:27 - Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

2. Korinther 3:17 - Und der Herr ist der Geist, und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Johannes 20:22 - Und als Er das gesagt hatte, blies Er in sie hinein und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist.

Römer 10:13 - Denn: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

 

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